Das Info preist das Album als Soundtrack zu den düsteren Dezemberabenden, was bedingt stimmt. SHAMRAIN gehen ihre Songs sehr ruhig und melancholisch an. Mir sind die Stücke aber über weite Strecken zu stark instrumentiert.
Fast permanent untermalt das Keyboard die Tracks, was ein Gefühl von Hochglanz-Melancholie entstehen lässt. Gelungen ist der Gesang, der zum Glück nicht so pseudo-dramatisierend daher kommt. Wenn ich aber einen melancholischen Winterabend haben will, höre ich die erste SOPHIA oder JOHNNY CASHs American Recordings. Diese Intensität erreicht ´Goodbye To All´ zu keiner Zeit, es ist "nur" eine nette Platte.