Engagements bei Yngwie Malmsteen, Talisman, Axel Rudi Pell oder Takara können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Soto niemals ein echter Hardrock oder gar Metal Sänger war. Man musste sich stets darüber Bewusstsein, dass der Ausnahmesänger - ähnlich wie etwa T.M.
Stevens - starke Wurzeln in der Funkszene hat und dies zeigt sich auf dem aktuellen Album mal wieder deutlich (z.B. "Bring it home", "Cry Me A River", "Testify".
"Beautiful Mess" wird dem Freund des reinen Hardrocks schwer im Magen liegen. Jeder Freund des erweiterten musikalischen Genpools wird hier viele gefällige Töne finden. Poppige Elemente sind durch funkige Rhythmen aufgelockert und treffen auf eingängige Hardrockpassagen. JSS kreiert abermals ein facettenreiches Rockalbum, das die Stimmgewalt des Hausherren gekonnt ins richtige Licht rückt. Hier ist ein Vollblutkünstler am Werk, der keine musikalischen Scheuklappen trägt.
Schöne Bescherung!