Man kommt sich vor, als würde man gerade einen Filmtrailer ohne Bild sehen, wenn man das erste Mal in "Waters" reinhört. Geschaffen hat dieses Werk eine junge Band aus Münster namens KOJ, mit David Jordan von Long Distance Calling als Produzent, und schafft es die sieben vorligenden Stücke so sehr mit sphärischem Feeling vollzupumpen und geschickt zu arrangieren, dass am Ende ein voll abgerundetes Akustikpaket dabei rauskommt.
"Nur so nebenbei mal durchhören" ist hier nicht; "Waters" verlangt geradezu, dass man sich aktiv damit auseinandersetzt, was nur funktioniert, wenn man sich auf die seidenweichen, zerbrechlichen Klänge einlassen kann.
Am Anfang steht dann das Artwork. Nett anzusehen, passt auch ganz gut zum Sound, ist mir aber zu nichtsaussagend.
Nach einem sehr ruhigen Klangcollagen-Intro, welches den Hörer passend auf den folgenden Song einstimmt, wird sofort demonstriert was den Sound ausmacht. Geschicktes Spielen mit Riffs, das Aufbauen von Gefühlsdynamiken und Abwechslunsgreichtum während der einzelnen Songs sorgen dafür, dass man genauer hinhört. Dabei bemerkt man kaum den fehlenden Bass; alle Stücke wurden nämlich ohne Viersaiter eingespielt. Hört man ganz genau hin, erkennt man bei satteren Passagen aber unterlegte Samplelinien.
Über Allem schwebt die Stimme von Sängerin Alina und könnte dem ganzen Konzept noch mehr Eigenständigkeit geben, doch stattdessen besinnt sie sich auf sichere Clean-Vocals ohne jeden experimentellen Effekt. Qualitativ fügt sich die Stimme aber exzellent ins Klangbild ein.
Am Ende ist das treibende "Change" und entwicklungsstarke "Mood" besonders in Erinnerung geblieben, mal abgesehen davon, dass man alle Songs als Gesamtgebilde ansehen kann.
KOJ stufen ihren Stil selbst als Ambient Rock ein und treffen damit genau ins Schwarze. "Waters" lässt einen mit einer, für mich, perfekten Gesamtlänge zurück und lässt einen gespannt auf Folgendes warten. Alle die reinhören möchten: Es gibt einen Videoclip zu Echoes, der nebenbei auch visuell gut rüberbringt, worum es bei KOJ geht.
Am Anfang steht dann das Artwork. Nett anzusehen, passt auch ganz gut zum Sound, ist mir aber zu nichtsaussagend.
Nach einem sehr ruhigen Klangcollagen-Intro, welches den Hörer passend auf den folgenden Song einstimmt, wird sofort demonstriert was den Sound ausmacht. Geschicktes Spielen mit Riffs, das Aufbauen von Gefühlsdynamiken und Abwechslunsgreichtum während der einzelnen Songs sorgen dafür, dass man genauer hinhört. Dabei bemerkt man kaum den fehlenden Bass; alle Stücke wurden nämlich ohne Viersaiter eingespielt. Hört man ganz genau hin, erkennt man bei satteren Passagen aber unterlegte Samplelinien.
Über Allem schwebt die Stimme von Sängerin Alina und könnte dem ganzen Konzept noch mehr Eigenständigkeit geben, doch stattdessen besinnt sie sich auf sichere Clean-Vocals ohne jeden experimentellen Effekt. Qualitativ fügt sich die Stimme aber exzellent ins Klangbild ein.
Am Ende ist das treibende "Change" und entwicklungsstarke "Mood" besonders in Erinnerung geblieben, mal abgesehen davon, dass man alle Songs als Gesamtgebilde ansehen kann.
KOJ stufen ihren Stil selbst als Ambient Rock ein und treffen damit genau ins Schwarze. "Waters" lässt einen mit einer, für mich, perfekten Gesamtlänge zurück und lässt einen gespannt auf Folgendes warten. Alle die reinhören möchten: Es gibt einen Videoclip zu Echoes, der nebenbei auch visuell gut rüberbringt, worum es bei KOJ geht.