Die vier Kölner Jungs haben mit Ihrem Werk "The Hour Of Lead" ein echtes Glanzstück hingelegt. Bereits der erste auch gleichnamige Song des Albums, erinnert zu beginn sehr stark an den Anfang von "Paintet Black".
Man möchte zuerst meinen das die Scheibe auf Repeat gestellt ist da sich einige Passagen mehrfach wiederholen, dies ist aber nicht der Fall. Nach einigen Sekunden setzen harte schnelle Bässe ein und auch schon erhört man den growlenden Gesang von Jan "Hades" Müller. Erstaunlich gutes Werk muss ich sagen, wobei ich Anfangs doch leicht Skeptisch war. Je mehr man den Silberling in seinen Ohren hat umso mehr erinnern die Jungs an Soilwork. Technisch ist hier alles bestens gelaufen, auch Gesanglich und Instrumental. Herausragende Stücke sind zum Beispiel: "Annabel Lee", Hate Me und zum richtigen Moshen natürlich "Far Away". Bereits 2006 waren die die Herren mit Ihrer Debüt EP "Anthems Of The Lost" unterwegs und sammelten zahlreiche positive Eindrücke. Auch bei diesem Werk gehe ich stark von einem weiteren positiven Highlight für die Band aus. Freunde des Melodic Death Metals werden sich über "The Hour Of Lead" sehr freuen.