Schon auf dem Bandfoto sehen Magnacult etwas wie die kleineren Brüder von Machine Head aus. Zwar gehen sie etwas härter als der Oakland-Vierer zur Sache, einige Parallelen lassen sich dennoch nicht von der Hand weisen.
So trifft ein mörderischer Groove auf eine klare und äußerst druckvolle Produktion. Die Gitarren sägen amtlich und Sänger Sebastian brüllt, was das Zeug hält. Schade nur, dass echte Hits fehlen und manche Riffs einfach nicht vollends ins Schwarze treffen. Außerdem gibt es mittlerweile einfach zu viele Bands im Grenzbereich zwischen (Neo-) Thrash und Death Metal, weshalb ich bezweifle, dass Magnacult das nächste große Ding werden. Auch wenn mir persönlich das Ganze etwas zu modern ausgefallen ist, sollten Fans des Genres diese ganz gut gemachte Platte mal antesten.