Trotz einer Spielzeit von 1 Stunde und 11 Minuten bei 4 Tracks, handelt es sich bei den Dänen nicht um eine Doom-Kapelle, sondern um eine reinrassige Black Metal-Truppe. Die äußerst lebensbejahend benannte Band hat sich epischem, schleppenden Schwarzmetallischen Sound verschrieben.
Trotzdem ist auch auf schwarze Herzen genug Eiseskälte am Start. Viele ruhige Momente gestalten die ganze Scheibe sehr getragen, ab und an gibt's auch ein bisschen Action wie so beim Beginn des 3. Kapitel`s. Gelegentlich mischt sich sprechnaher, Schmerz-Beladener und kraftloser Frauengesang in die Szenerie, der in seiner Hoffnungslosigkeit nahtlos in die deppressionsschwangere Konstellation verwebt. Stille Akustikpassagen und fast schon traurige Tastensequenzen unterstreichen, dass hier eher ruhige und schleppende Songs für "Make A Change… Kill Yourself" ausgesucht wurden. Neben der etwas ruhigeren teilweise fast einschläfernden Art, wirkt das Album kalt, verstörend und morbid zugleich. Für mich persönlich ist "Kill Yourself" kein wirkliches Highlight.