Nach vier gelungenen Demos und einem ebenfalls nicht zu verachtenden ersten Longplayer kommt mit "The Beauty Of Doom" nun das zweite volle Album von Malus.
Wargrath, einziges Bandmitglied von Malus und gleichzeitig Betreiber von Immense Storms Production, folgt dabei erneut konsequent dem eingeschlagenen Weg und widmet sich naturmystischen Themen und der Vertonung der dunklen Seite. Meist im Midtempo gehalten, brechen seine gut produzierten Songs immer wieder aus und ergeben sich in einem Anfall von Raserei, der Malus nicht schlecht zu Gesicht steht. "The Beauty Of Doom" bietet aber im Grunde wirklich nichts, was man nicht schon von zig anderen Bands aus dem Black Metal-Bereich gehört hätte. Wargraths Zweitwerk ist beileibe kein schlechtes Album geworden. Etwas schade ist dies schon, denn mit seinen durchgehend langen und atmosphärischen Songs wissen Malus zu gefallen. Die anfängliche Unbekümmertheit der Demo-Tage ist allerdings zum Teil verloren gegangen. Wer dennoch reinhören möchte, sollte sich mal das treibende "Moribund" oder das ebenfalls sehr stimmungsvolle "Deadly Serendipities" reinziehen - hier zeigt Wargrath nämlich am besten, was er drauf hat!