Diese Nacht werde ich niemals vergessen. Eigentlich wollte ich über den Dächern Hildesheims ausgelassen den ersten Teil der neuen Hör-Thriller Serie hören. Stattdessen traue ich mich nicht, dass Licht auszuschalten oder unters Bett zu schauen. Markus Topf hat mit seiner Mordgeschichte wirklich ein Gänsehautszenario auf CD gebannt.
Lisa Wagner will eigentlich nur feiern gehen, findet sich jedoch plötzlich in einem dreckigen Kellerverlies wieder. Dort muss sie miterleben, wie ihre Schwester Emma brutal vergewaltigt und getötet wird. Nur durch einen Zufalle gelingt ihr die Flucht, doch die eiskalten Augen des Täters haben sich in ihr Gedächtnis gebrannt. Mit Hilfe eines Privatdetektives und der Polizei ist der Täter schnell gefunden, doch plötzlich scheinen die Beweise nicht mehr für eine Verhaftung auszureichen und Viktor Haas (Jan-David Rönfeldt) wird auf freien Fuß gesetzt. Erst mit der Hilfe der engagierten Mordermittlerin und dem smarten Staatsanwalt scheint Licht ins Dunkel zu kommen. Doch am Ende kommt es dann doch mal wieder anders und zweitens als man denkt. Fast fühlt man sich an die Moral des Dixie Chicks Songs "Goodbye Earl" erinnert - hier nehmen zwei Freundinnen das Gesetz in die eigene Hand, nachdem von offizieller Seite keine Hilfe zu erwarten ist.
"Das 12. Opfer" ist eine sehr packende Produktion - auch wenn mich das Ende nicht überzeugt. Die Altersfreigabe ab 16 Jahren ist allerdings durchaus gerechtfertigt, denn gerade die Szenen im Verlies sind nichts für Zartbesaitete. Für jemanden wie mich, der als Kind ungern im Dunkeln geschlafen hat, stellt die Auftaktfolge zu "Mord in Serie" schon fast eine Herausforderung dar.
"Das 12. Opfer" ist eine sehr packende Produktion - auch wenn mich das Ende nicht überzeugt. Die Altersfreigabe ab 16 Jahren ist allerdings durchaus gerechtfertigt, denn gerade die Szenen im Verlies sind nichts für Zartbesaitete. Für jemanden wie mich, der als Kind ungern im Dunkeln geschlafen hat, stellt die Auftaktfolge zu "Mord in Serie" schon fast eine Herausforderung dar.