Für ein Debüt ist diese Scheibe vom Spieltechnischen und Songwriterischen her auf einem unglaublich hohen Niveau. Die Schweden spielen eine Mischung aus Opeth und früheren Meshuggah. Es bedarf einiger Durchläufe, um die Pracht dieser Platte zu entdecken, die sicherlich keine leichte Kost ist.
Bei intensivem Hören (am Besten über Kopfhörer) entdeckt man auch bei weiteren Durchläufen noch gelungenen Finessen. Die Schweden haben es raus, dem Hörer nach - zugegebenermaßen - anstrengenden Parts immer wieder die nötigen Ruhepausen in Form von anmutigen Akustikparts zu bieten. Angenehm ist, dass die Vier keine 10-Minuten-Monster schaffen, um die vorhandenen Ideen unterzubringen. Die Songs entwickeln mit einer normalen Spieldauer um die 3:30 ihre volle Wirkung und klingen nie gezwungen progressiv. Wer sich die Mühe macht, sich mit dieser Scheibe intensiver auseinander zu setzten, wird belohnt werden.