Die Schotten werden oft mit Rockbands der 70er verglichen, was mir etwas schleierhaft ist. Für mich klingen die Tracks eher nach Seattle der frühen 90er. Tracks wie ´Somebody Else´ zeigen deutlich, dass es nicht nur Speck, Ei und Bohnen, sondern auch oft "Perlenmarmelade" zum Frühstuck gab.
Lediglich die Vocals sind metallastiger als bei Flanellhemd Eddie. Die 11 Tracks sind nett zu hören, einige Riffs können überzeugen, insgesamt ist mir das alles etwas zu brav. Daran ändert auch der stellenweise wie bei ´Just´ sehr dreckige Gitarrensound nichts. Selbst bei den rockigeren Tracks wie ´Getting Back´ zündet die Platte nicht richtig. Insgesamt ist ´Liars An Preachers´ nicht mehr als eine solide eingespielte, angenehme Platte für die Hintergrundbeschallung.