Misery Index gehören für mich nach wie vor zu DEN Prügelcombos überhaupt. Die Amis treten das Gaspedal bis zum Anschlag durch und bannen ihr musikalisches Gemetzel mit einem messerscharfen Sound auf Silberling.
Zwei eigene Songs und eine Coverversion von Disrupts Reality Distortion hat das Quartet für lauschige Sommerabende eingespielt. Death/Grind vom Feinsten und ohne das geringste Zeichen zur Kompromissbereitschaft. Commit Suicide gehen nicht weniger rücksichtslos zu Werke, gefallen mir von der Produktion aber weniger gut. Eines ist klar: diese Jungs machen keine Gefangenen und blassen alles weg, was sich ihnen in den Weg stellt. Abgeschlossen wird ihr auftritt durch Deaths Open Casket. Anschnallen und play drücken: Hier gibt's Ultraschall-Metal vom Feinsten.