Nach Einer EP aus dem Jahr 2010 legen die einheimischen Thrasher nun ihr erstes Album vor. Trotz der Herkunft liegt der Haupteinfluss bei den frühen Bay Area Bands.
Für ein Debütalbum klingt die Scheibe erstaunlich routiniert. Die Bayern haben ihre Hausaufgaben gemacht, ehe sie das Studio geentert haben. Bei Tracks wie ´Wake Of Devastation´ zeigt sich, dass Mortal Infinity auch 5 Minuten Songs durch Breaks spannend halten können. Das Highlight der Scheibe ist für mich ´Radical Response´, das vor Druck und Groove strotzt. Auch hier sitzen die Breaks und das Tempo wird geschickt gewechselt. Wie gesagt ist ´District Destruction´ sehr reif und gerade das ist auch der kleine Minuspunkt der Scheibe. Grade an Debüts mag ich es, wenn die Pferde auch mal mit den Muckern durchgehen und die Bands wild, ungezügelt und hungrig klingen. MORTAL INFINITY sind schon sehr abgeklärt, aber heutzutage beginnt das Erwachsenwerden ja auch immer früher.