Die Jungs aus New York spielen exzellenten Black Metal und unterscheiden sich sowohl musikalisch als auch äußerlich von den skandinavischen Gernrekollegen. Eine Verhaftung wäre wohl auch vorprogrammiert, wenn die Jungs nachts mit Corpsepaint, Kettenhemd und Streitaxt durch den Central Park huschten.
Auf ihrem zweiten Output verwursten MUTILATION RITES auch Elemente aus Doom, Thrash und Crust. Das scheint logisch, wenn die Band in einer Metropole und nicht in der Einöde lebt. Trotz der unterschiedlichen Einflüsse klingt ´Empyrean´ stimmig und wie aus einem Guss. Es tut den Songs gut, wenn nicht nur geknüppelt, sondern auch mal derb gerockt wird. Es ist aber egal, in welchem Tempo die Band zu Werke geht, sie klingen jederzeit als würde ihnen gleich die Galle überlaufen. Dadurch ist diese Platte unglaublich intensiv, was auch durch die raue aber differenzierte Produktion unterstützt wird. Man muss halt keinen Staubsaugersound haben, um ein pechschwarzes Black Metal Album rauszubringen.