Der dritte Streich der Italiener hört auf den Namen "Said" und beschäftigt sich mit Afrika und allem was dazugehört. Ab der ersten Sekunde wird klar, hier wird geprogrockt bis der Arzt kommt.
So ist "Kinshasa" ein wilder Ritt durch die Höhen und Tiefen des Metal und vom Saxophon bis zur weiblichen (???) Backgroundstimme haben wir alles, was den Musikdoktoranden vor Glück jauchzen lässt. Ich verliere schon zu diesem frühen Zeitpunkt fast den Faden. "God's Mistake" wird dann doch etwas nachvollziehbarer und das langsame "Secrets" ist sogar ganz gut geworden. "Voodoo" ist ein bunter Mix aus Saxs, Gitarren und Afrikafeeling - da muss man sich schon etwas reinhören.
Insgesamt sicherlich eine der facettenreichsten Platten die ich in letzter Zeit gehört habe. Dennoch tue ich mir mit den vertrackten Prog Songs nach wie vor etwas schwer. Für Neverdream sollte man schon auf Prog stehen und auch musikalisch gern mal um die Ecke denken.