Oblomow ist ein 1859 erschienener Roman von Iwan Alexandrowitsch Gontscharow, in dem Ilja Iljitsch Oblomow den Typus des begabten, gebildeten, wirklichen Idealen verpflichteten, durch Herkunft und Standesgewohnheiten jedoch zu gänzlicher Passivität verkümmerten russischen Adligen verkörpert.
Letztlich geht dieser an der Nutzlosigkeit seines eigenen Lebens zugrunde.
Das zweite Album der tschechischen "Experimental Metal" Band könnte geradezu den Soundtrack zum Niedergang Ilja O.'s bilden. Aufbauend auf dem Fundament des nordischen Black Metal, erschaffen die Ostkrieger ein Konstrukt außergewöhnlicher Kompositionen, in denen schon mal ein Didgeridoo, Flöten, Mundharmonikas usw. zu finden sind. Auf diese Weise wird hier Originalität mit bösen Untertönen verwoben, was sich bereits im teuflisch anmutenden Coverartwork wiederfindet.
Oblomov schreiben keine Hits, aber recht böse, teils symphonische Black Metal Songs, die durchaus einen düsteren Funken Originalität in die Szene bringen. Hail!