Die Düster-DOOMER von OCTOBER TIDE haben es mir mit ihrem neuen Longplayer nicht leicht gemacht. Hatten die Vorgängeralben mein musikalisches Herz im Rekordtempo erobert, so ließ mich „The Cancer Pledge“ nach den ersten Durchläufen durchaus ratlos zurück. Sollte ich das Opus jetzt gut finden oder nicht. Denn die acht Songs sind um einiges ungeschliffener, sperriger, quirrliger und das melodische Moment kommt verhaltener daher und springt einen nicht sofort ins Gesicht.
Die Düster-DOOMER von OCTOBER TIDE haben es mir mit ihrem neuen Longplayer nicht leicht gemacht. Hatten die Vorgängeralben mein musikalisches Herz im Rekordtempo erobert, so ließ mich „The Cancer Pledge“ nach den ersten Durchläufen durchaus ratlos zurück. Sollte ich das Opus jetzt gut finden oder nicht. Denn die acht Songs sind um einiges ungeschliffener, sperriger, quirrliger und das melodische Moment kommt verhaltener daher und springt einen nicht sofort ins Gesicht.
Einen ersten Eindruck kann man schon durch den Opener 'Peaceful, Quiet, Safe' gewinnen, ein Track, bei dem die Eingängigkeit immer wieder aus einem aufgewühlten, aufgepeitschten, stürmischen Riffmeer auftauchen muss. Ähnliches gilt für 'Tapestry Of Our End', so dass ich zunächst den Eindruck hatte, dass das Grundgerüst der Songs so unterschiedlich dann nicht ist. Aber je öfter man die Lieder hört, desto eindeutiger werden die Unterschiede deutlich und desto eindrucksvoller kann sich die Wirkung entfalten. 'Unprecedented Agression' überzeugt dann durch seine martialische Doomigkeit im Verein mit doomiger Düsternis und infernaler Hymnik. Weltklasse! 'Blodfattig' bewegt sich dann im Spannungsfeld von getriebener Unruhe und gehetzter Dynamik. Nichts für schwache Nerven.