Vorhang auf zum vierten Akt: die Texaner um ex-Omen Shouter Kevin Goocher legen mit "The Opera of the Phantom" ihr viertes Studioalbum vor. Der Stil darf als Konstante im Schaffen des Quartetts gewertet werden, denn man bleibt dem lupenreinen US-Power Metal treu. Darüber hinaus gibt es aber auf dem aktuellen Werk einige Neuerungen.
Zum einen versucht man sich auf "The Opera of the Phantom" an einem Konzeptalbum, zum anderen hat man für dieses Konzept neue und alte Songs vermischt, alles neu aufgenommen und mit einem roten Faden zu einer Geschichte verwoben. Neben druckvollen Power Metal Songs (z.B. "Storm Riders" oder "Deep Six Down") finden sich auch ruhigere, fast progressive Töne der Marke Fates Warning oder Queensryche auf dem Album (z.B. "Discovery II" oder "All hail the Heroes"). Somit ist für genügend Abwechslungsreichtum gesorgt und die Amerikaner laufen nicht Gefahr sich kontinuierlich zu wiederholen. Mit "Cloning The Christ" oder "Playing God" bewegt man sich zudem auf den Spuren vertrackter Dr. Butcher/Savatage Songs und das Eingangslick zu "1000 Quatrains" erinnert fast etwas an "Bad Boys Running Wild" von den Scorpions. Mit "Your Majesty" schließlich wird dem verstorbenen Metal Gott Ronnie James Dio gehuldigt.
Während alle Welt mittlerweile zur Kenntnis genommen hat, dass der Thrash Metal ebenso wie der Sleaze Metal eine ungeahnte Renaissance erlebt, muss man mittlerweile feststellen, dass dieser Boom auch im Power Metal Bereich zu verzeichnen ist. Neben jungen Bands wie Striker oder Skull Fist, dürften dienstältere Kollegen wie Phantom X oder Razor Fist ebenfalls von diesem Aufschwung profitieren. Einen wesentlichen Anteil an der Rückkehr des traditionellen Power Metals tragen zudem die Jungs von Pure Steel, die nie müde werden Frösche zu küssen und dabei so manche Perle zu Tage fördern.
"The Opera of the Phantom" sollte in keiner ernst gemeinten Power Metal Sammlung fehlen. Fernab vom Bubble Gum Metal der Trittbrettfahrer, liefern die Texaner ein weiteres ehrliches, melodiöses und doch raues Metal Album ab.
Während alle Welt mittlerweile zur Kenntnis genommen hat, dass der Thrash Metal ebenso wie der Sleaze Metal eine ungeahnte Renaissance erlebt, muss man mittlerweile feststellen, dass dieser Boom auch im Power Metal Bereich zu verzeichnen ist. Neben jungen Bands wie Striker oder Skull Fist, dürften dienstältere Kollegen wie Phantom X oder Razor Fist ebenfalls von diesem Aufschwung profitieren. Einen wesentlichen Anteil an der Rückkehr des traditionellen Power Metals tragen zudem die Jungs von Pure Steel, die nie müde werden Frösche zu küssen und dabei so manche Perle zu Tage fördern.
"The Opera of the Phantom" sollte in keiner ernst gemeinten Power Metal Sammlung fehlen. Fernab vom Bubble Gum Metal der Trittbrettfahrer, liefern die Texaner ein weiteres ehrliches, melodiöses und doch raues Metal Album ab.