Vor gut eineinhalb Jahren haben wir im TWILIGHT MAGAZIN das Soloalbum Emotional Gangster von POPA CHUBBY besprochen. Nun geht es um die Aufzeichnung eines am 24. und 25. Oktober 2022 Konzerts in New York.
Dieses Konzert beschreibt mehr oder minder die Wiedervereinigung mit seinen alten Weggefährten, die als BEAST BAND mit Bass, Drums und Keys das Fundament für Gesang und Gitarre bieten.
Über zwei Stunden Blues des New Yorkers aufgenommen in New York. Die Setlist umfasst eigene Kompositionen genauso wie Cover (vgl. Tracklist).
Global gesprochen gefällt mir das Album, weil es so roh klingt, als wäre man direkt im Club. Man hört POPA CHUBBY nicht sauber in Saiten greifen, so dass das Sustain abstirbt und die anderen Instrumente haben einen schönen natürlichen Klang. Was mir missfällt, ist der permante Hall auf POPA CHUBBYs Mikro sowie der Mix, der regelmäßig Frequenzen übersteuert. Da hätte man mal in der Postproduktion Acht geben können. Manche Songs sind durch übermäßiges Solospiel chewy geworden, Over The Rainbow wird auch durch POPA CHUBBY nicht besser. Die Der Pate Musik ist cool, auch das ROLLING STONES Cover am Schluss mag ich, die anschließende Nummer Chubby's Story klingt für mich nach einer Horowitzschen Interpretation von LOU REEDs Walk On The Wild Side.
Aber genug gemotzt. Es ist ein Album was man gerne als Gegenprogramm zu überkomprimierten Progmetal/Djent hören sollte, um dem Gehör wieder Transparenz nahe zu bringen. Mehr als zwei Stunden Gehörentspannung...
Über zwei Stunden Blues des New Yorkers aufgenommen in New York. Die Setlist umfasst eigene Kompositionen genauso wie Cover (vgl. Tracklist).
Global gesprochen gefällt mir das Album, weil es so roh klingt, als wäre man direkt im Club. Man hört POPA CHUBBY nicht sauber in Saiten greifen, so dass das Sustain abstirbt und die anderen Instrumente haben einen schönen natürlichen Klang. Was mir missfällt, ist der permante Hall auf POPA CHUBBYs Mikro sowie der Mix, der regelmäßig Frequenzen übersteuert. Da hätte man mal in der Postproduktion Acht geben können. Manche Songs sind durch übermäßiges Solospiel chewy geworden, Over The Rainbow wird auch durch POPA CHUBBY nicht besser. Die Der Pate Musik ist cool, auch das ROLLING STONES Cover am Schluss mag ich, die anschließende Nummer Chubby's Story klingt für mich nach einer Horowitzschen Interpretation von LOU REEDs Walk On The Wild Side.
Aber genug gemotzt. Es ist ein Album was man gerne als Gegenprogramm zu überkomprimierten Progmetal/Djent hören sollte, um dem Gehör wieder Transparenz nahe zu bringen. Mehr als zwei Stunden Gehörentspannung...