Schon ein paar Monate alt, aber dennoch knackig klingt die neue Resurrected, die erneut eindrucksvoll beweist, dass es auch in Deutschland noch eine kleine, aber feine Liga puristischer Death-Metal-Bands gibt, die sich wacker gegen die meist bekannteren Namen meist aus den USA behauptet.
Stilistisch bewegen sich Resurrected munter im Bermudadreieck zwischen Immolation, Sinister und Deicide - so ungefähr zumindest, und dazu passt auch, dass sie den Knüppelkaisern Suffocation mit einer gelungenen Version von "Infecting The Crypts" huldigen, die sich prima ins Gesamtbild der Scheibe einfügt - cooler wäre allerdings nur noch ein Cover von "Liege of Inveracity" gewesen. So überflüssig wie ein sprechendes Stück Scheiße ist allerdings das Pornogeprolle als Intro zu "Macabre Fuckfest", aber was soll man machen, wenn man auf einem Label gelandet ist, das Perverted Taste heißt...? Von dieser Peinlichkeit abgesehen, ist "Butchered In Excrement" aber eine gelungene Zitatensammlung in Sachen old-school USA-Geknüppel und wird somit einen kleinen, aber umso bedingungsloseren Verehrerkreis finden. Leider ist die CD mit 33 Minuten etwas kurz ausgefallen.