Der 6. Streich der Ungarn ist nun wieder zu haben. Sear Bliss blasen dem geneigten Hörer 10 Songs feinsten atmosphärischen Black metals um die Ohren. Der Sound ist rauer als bei Genrekollegen wie Dimmu Borgir oder auch Agathodaimon, doch dies macht sicher auch einen Teil des Charms der Scheibe aus.
"Two Worlds Collide" oder "Shores of Death" können sicherlich als Blueprint für schnellen und doch majestätischen Schwarzmetal gelten. Immer wieder wird der Knüppel aus dem Sack gelassen, nicht aber ohne auf getragene, abgrundtief böse Passagen zu verzichten.
Zugegeben, "Glory and Perdition" kann meiner Ansicht nach mit Agathodaimons "Phoenix" nicht ganz mithalten, dürfte die Freunde des zügigen Tempos jedoch ungleich mehr begeistern als o.g. Vergleichswerk.