Oh, ich werde sentimental. Sepultura veröffentlichen hier das letzte Konzert, dass sie mit Frontmann Maxe gezockt haben. Das Ganze hat einen herrlich rauhen, druckvollen Sound und bietet wie von den Brasilianern gewohnt die komplette Bandbreite ihrer Songs von Troops Of Doom bis Roots.
Auch die Reaktionen des Publikums und Mitgröhlparts wurden exzellent eingefangen. Einziger Schwachpunkt ist, dass sie meinen Liebligssong Beneath the Remains einfach zu schnell spielen, ist nah an einer Grindcoreversion. Aber alles in allem ein hervorragendes Live Album, das allerdings den negativen Beigeschmack hat, dass hier eine der besten Metal Bands auseinanderbrach und weder die neuen Sepultura als auch Soulfly das gebotene Level erreichen. Wer die Band so nicht gesehen hat wird sich in den Allerwertesten beißen, denn die Energie die sie verbreiteten sucht ihresgleichen. Keine Punkte, sondern 1000 Tränen