Laaaangweilig! Handgemachte Rock Musik kann ja gar nicht wirklich schlecht sein, dennoch verderben mir Sharp Practice irgendwie die Lust daran, erneut die Play-Taste meines CD-Spielers zu drücken.
Den Gesang auf "Radiocity" kann man wohlwollend als angenehm bezeichnen, aber leider auch als einschläfernd. Ich will nicht verhehlen, dass bei Sharp Practice gute Songschreiber am Werke sind und Stücke wie "Bed Of Rhythm" (welch Titel!) oder auch "How Katie Feels" gehen gut ins Ohr. Leider gibt es auch unerträglichen Schmalz wie "Morgan's Creek", der am ehesten dazu geeignet wäre, das packende Finale eines Rosamunde Pilcher Films akustisch zu untermalen. Insgesamt ist "Radiocity" zwar nett anzuhören, aber irgendwie zu lahm. Wenn man aber gerade von einem Cannibal Corpse Konzert kommt und etwas zum runterkommen braucht, kann ich die Platte uneingeschränkt empfehlen.