SIN OF KAIN sind versierte Musiker, die sich auf "The End" technisch sauber durch die sieben Songs prügeln. Immer schön auf die Zwölf und keine Gnade zeigen, das mag das melodic Death/Black Metal-Herz.
Wenn, ja wenn, die Songs etwas inspirierter wären und nicht nur zum Schaulaufen genutzt werden würden. So verkommen sie zur lieblosen Aneinanderreihung von Riffs, die durch den Shouter niedergebrüllt werden. Immerhin macht der seinen Job gut. Trotzdem bleibt von der Scheibe nicht viel hängen, dazu sind die Songs zu ähnlich und zu zerstückelt. Zum Füllen einer leeren Stelle in der Playlists des iPods mag ein Song aus dem Album funktionieren, am Stück nervt das ewig Monotone irgendwann nur noch.