Eigentlich stammt die Band, die ein Kollege als "keltische Kalifornier" bezeichnete ja aus Pennsylvania, musikalisch machen diese geographischen Feinheiten, der in San Francisco angesiedelten Band allerdings ohnehin keinen Unterschied!
In Europa umgab die zunächst unter "The Lord Weird Slough Fe
g" firmierenden Combo schon bald nach ihren ersten Aufnahmen vor etwa 10 Jahren ein Hauch von Kult. Der Grund liegt auf der Hand, musikalisch verbindet man die Atmosphäre von Motörhead, Lynyrd Skynyrd, Thin Lizzy und Penagram zu einer einzigartigen Melange, die nach keiner der o.g. Bands klingt, sondern eben nach Slough Feg. Der Vierer schert sich einen Dreck um "The New Hate" und Emofrisuren oder um Frauen in Barockkleidern, nein, die Jungs stellen sich auf die Bühne, schnallen die Instrumente um und spielen los. So soll es sein!
Legendär sind natürlich Songtitel wie "Frankfurt-Hahn Airport Blues", den ich nach meinen Erfahrungen mit AirFrance unter anderem Titel nachvollziehen könnte. Abgerundet wird das metallische Programm der Amis durch zwei Coversongs, nämlich "Dearg Doom" einen eher unbekannten Irish Folk (?) Band namens Horslip und "Street Jammer der bekannteren Metaller "Manilla Road". So kann man Hardworlder unterm Strich attestieren, ein durchweg hörenswertes und recht bodenständiges Album zu sein.
Unter http://www.sloughfeg.com/ gibt es übrigens auch Hörproben der Band!