Stone Sour melden sich zurück. Die eigentlich erste Band von Corey Taylor zeichnete sich ja schon mit ihrem ersten Longplayer durch eine etwas ruhigere Gangart aus und auch auf ihrem zweiten Album setzten sie diesen Kurs fort und setzten eher auf einen etwas ruhigeren Nu-Metal mit vielen Breaks.
Okay, so ruhig wie es sich anhört ist es vielleicht nicht, aber das Tempo ist ziemlich gedrosselt und es gibt eigentlich keine wirklichen Moshparts auf dem gesamten Album, höchstens ansatzweise. Das Album konzentriert sich eher auf Rhythmus und Melodie. Die Produktion ist makellos und der Sound perfekt abgestimmt. Meine 2 persönlichen Highlights sind die Tracks "Hell & Consequences" und "Through Glass". "Hell & Consequences" überzeugt durch eine gute Mischung aus gesungenen Passagen, aggressiveren Parts und einer geilen Melodie. "Trough Glass" ist da ein ganz anderes Kaliber. Eine Akustikgitarre, eine sehr dezente E-Gitarre und Coreys butterweiche Stimme reichen aus um einen mich irgendwie beeindruckenden sehr ruhigen Track zu schaffen. Tja, der Rest hat mich hingegen leider nicht so umgehauen. Die Lieder sind gut, aber haben mich nicht wirklich umgehauen. Dafür waren sie mir stellenweise zu eintönig und langweilig und irgendwie fehlte mir das Gewisse etwas. . Was bleibt ist zwar ein gutes, aber nicht wirklich beeindruckendes Album. Da gefiel mir den Vorgänger doch stellenweise um einiges besser. Wer nicht genug von Corey bekommt, oder ein ruhiges Nu-Metal Album haben möchte, kann aber ruhigen Gewissens mal reinschnuppern.