Horrorpunk ist ein Genre, das mich in letzter Zeit immer mal wieder zu begeistern weiß. Horror und Köln, das scheint zusammenzupassen.
Doch die Band aus der Domstadt besingt auf ihrem neuen Album nicht die Situation meines geliebten FC, sondern setzt auf das alte Konzept Blut, Leichen, Zombies (zumindest bei Letzterem fühle ich mich doch wieder an den FC erinnert). Musikalisch gibt es neben den genretypischen Ohrwurmmelodien und Mitgröhlrefrains eine ordentliche Metal-Breitseite, die sich sowohl im teilweise harten Gesang als auch in den Riffs ausdrückt. Als Gastmusiker dürfen sich Pazzer (Totenmond), Angyle Gooisby (Blitzkid) und Lon & Kain (The Fright) verdingen. Songs wie "Unleashed" oder "The Body Bag" gehen beim ersten Hören ins Ohr und machen verdammt viel Spaß. Und ich denke mal, ich liege nicht völlig verkehrt mit der Prophezeiung, dass "Generation Gore" jedem Horrorpunk-Fan wie Öl runtergehen wird.