Sie sind gut, italienisch und haben Bock auf Dark/Gothic Metal. Die gute alte Spielweise davon, nicht die unter dem unsäglichen Cyclone-Label laufenden Beatdown-Bree-Bree-Bree-Variante.
"Oionos" überascht und begeistert mit elf schönen, technisch anspruchsvollen Songs, die gerade Fans der Gothic-Schule für sich gewinnen werde. Die seligen Flowing Tears können als Vergleich herangezogen werden, auch wenn sie eine eigenwilligere Spielweise haben und die Texte im feinsten Italo-Englisch besser nicht ein zweites Mal gelesen werden sollten. Aber wumpe, denn im Endergebnis kann die Scheibe mit variablen Songs überzeugen und bleibt in punkto Originalität durchweg auf hohem Niveau. Kurzum, wer eine richtig gute Dark/Gothic Metal-Scheibe sucht, ist mit "Oionos" bestens bedient.