Die Jungs aus Kalifornien saßen immer ein wenig zwischen den Stühlen - jedenfalls aus meiner Perspektive. Als sie mit Songs wie "Self Esteem" Anfang der 90iger in allen Rockdiscos rauf und runter gespielt wurden, verbot es sich für den truen Metalfan natürlich von selbst, sich mit einem T-Shirt der Band zu schmücken. Andererseits gestand man den Jungs musikalisch zu, sich angemessen im Fahrwasser von Bad Religion oder NOFX - die auch in Sachen Punkattitüde als Maßstab galten - zu bewegen. Damit setzte man sich von Major-Label Kinderpunker wie Green Day ab. Nun, die Tage vergehen und The Offspring sind um 8 Alben gealtert, seit 1989 das selbstbetitelte Debüt in die Regale kam.
"Come out and Play", "Self Esteem", "Don't Pick it Up", "have you Ever", "Staring at the Sun", "Pretty Fly" oder "Why don't you get a job" stehen auf meiner The Offspring Hitliste. Aber auch "Hammerhead" oder "Let's hear it from Rock Bottom" vom letzten Studioalbum, welches mittlerweile auch schon wieder 4 Jahre auf dem Buckel hat.
Und ich will gar nicht erst lange um den heißen Brei herum reden. Mich begeistert das 9. Studioalbum um Dexter Holland nicht. Der Opener "All I Have Left Is You" ist wirklich langweilig, "Dirty Magic" klingt mehr nach Nirvana als nach The Offspring (auch wenn es sich hier um einen Song aus der Frühphase der Band handelt, der lediglich neu aufgenommen wurde - warum eigentlich?). "Cruising California (Bumpin' In my Trunk) wartet eigentlich nur darauf mit einem Stampfbeat unterlegt zu werden, so dass in den Chartstanztempeln der Welt entsprechend abgehottet werden kann. Der Vergleich mit "Pretty Fly" ist jedenfalls unpassend, da hier qualitativ Welten dazwischen liegen. Mit "O.C. Guns" nimmt man zwar bestimmte Elemente der eigenen musikalischen biographie auf, aber an Songs wie "Why don't you get a job" kommt man dann doch nicht heran. "Secrets from the Underground" ist ein ziemlich straighter Punkrocker und geht somit auch voll in Ordnung, leider finden sich von dieser Sorte zu wenig Beispiele auf dem Album - "Dividing By Zero" wäre hier noch zu nennen. "The Future Is Now" wirkt für meinen Geschmack zu geplant. "I wanna secret family with you" ist hörenswert, aber kein Song, ohne den die Welt sich nicht weiterdrehen würde.
Mit Bob Rock wollte man sich aufmachen zu neuen Ufern. Der Mann der schon Metallica in die musikalische Belanglosigkeit getrieben hat, hat offenbar auch bei The Offspring dafür gesorgt, dass die Mischung für den breiten amerikanischen College-Radio-Markt passt: dafür wurde ordentlich Zündstoff aus dem Hinterteil der Kalifornier gezogen. Unterm Strich hat mich von Anfang an eigentlich nur "Slim Pickens Does the Right Thing And Rides The Bomb To Hell". richtig begeistert, da sich hier rotzige Gitarren, quäkige Stimme und punkige Melodien in angenehmer Weise paaren.
In meiner Alltimes-Playlist wird sich besagter Song mit dem langen Namen auch am längsten halten. Ansonsten ist mir das Album zu viel Fisch und zu wenig Fleisch.
Und ich will gar nicht erst lange um den heißen Brei herum reden. Mich begeistert das 9. Studioalbum um Dexter Holland nicht. Der Opener "All I Have Left Is You" ist wirklich langweilig, "Dirty Magic" klingt mehr nach Nirvana als nach The Offspring (auch wenn es sich hier um einen Song aus der Frühphase der Band handelt, der lediglich neu aufgenommen wurde - warum eigentlich?). "Cruising California (Bumpin' In my Trunk) wartet eigentlich nur darauf mit einem Stampfbeat unterlegt zu werden, so dass in den Chartstanztempeln der Welt entsprechend abgehottet werden kann. Der Vergleich mit "Pretty Fly" ist jedenfalls unpassend, da hier qualitativ Welten dazwischen liegen. Mit "O.C. Guns" nimmt man zwar bestimmte Elemente der eigenen musikalischen biographie auf, aber an Songs wie "Why don't you get a job" kommt man dann doch nicht heran. "Secrets from the Underground" ist ein ziemlich straighter Punkrocker und geht somit auch voll in Ordnung, leider finden sich von dieser Sorte zu wenig Beispiele auf dem Album - "Dividing By Zero" wäre hier noch zu nennen. "The Future Is Now" wirkt für meinen Geschmack zu geplant. "I wanna secret family with you" ist hörenswert, aber kein Song, ohne den die Welt sich nicht weiterdrehen würde.
Mit Bob Rock wollte man sich aufmachen zu neuen Ufern. Der Mann der schon Metallica in die musikalische Belanglosigkeit getrieben hat, hat offenbar auch bei The Offspring dafür gesorgt, dass die Mischung für den breiten amerikanischen College-Radio-Markt passt: dafür wurde ordentlich Zündstoff aus dem Hinterteil der Kalifornier gezogen. Unterm Strich hat mich von Anfang an eigentlich nur "Slim Pickens Does the Right Thing And Rides The Bomb To Hell". richtig begeistert, da sich hier rotzige Gitarren, quäkige Stimme und punkige Melodien in angenehmer Weise paaren.
In meiner Alltimes-Playlist wird sich besagter Song mit dem langen Namen auch am längsten halten. Ansonsten ist mir das Album zu viel Fisch und zu wenig Fleisch.