Ohne Drumcomputer und Elekrtoeinschläge scheint heute wohl Niemand mehr auszukommen. Dieser Gedanke kam mir auf jeden Fall, als mir die Songs 'Hands And Faces' oder 'Shine' von THE USED in die Ohren drangen. Als zweiten Gedanken hatte ich jedoch, dass der fünfte Longplayer der US-Amerikanischen Post-Hardcore/Punk-Rock-Band etwas Besonderes in sich hatte.
Zum einen war das die Stimme von Sänger Robert Edward McCracken, zum anderen waren das die Texte, auf die ich zunächst eigentlich nur nebenbei achtete. The Used sagen über "Vulnerable" selbst, dass es sich von den Vorgängeralben unterscheidet, dass es aber dennoch einen deutlichen The USED-Stempel trägt. Damit ist gemeint, dass "Vulnerable" sowohl langsame, gefühlvolle ('Getting Over You', 'Hurt No One') als auch äußerst schnelle und harte Songs ('Now That You're Dead') enthält. Möglicherweise hat das Betreten neuer Wege auch etwas mit dem Wechsel des Labels von Reprise zu Hopeless zu tun. Was mich an dieser Platte besonders beeindruckt hat, ist, dass sie in der Tat beim ersten flüchtigen Hören schon ganz viel Positives ausstrahlt. Umso überraschter war ich, dass die Hauptaussage von "Vulnerable" tatsächlich in der Vermittlung positiver Einstellungen liegt. McCrackens Intention war es, deutlich zu machen, dass man manchmal im Leben straucheln muss, um danach umso gestärkter allem entgegentreten zu können.
Sowohl musikalisch als auch textlich haben THE USED mit "Vulnerable" eine von Anfang bis Ende überzeugende Platte geschaffen. The Used kommen authentisch, lebensnah und sympathisch rüber und das spiegelt sich ganz deutlich in deren Songs wider.
Sowohl musikalisch als auch textlich haben THE USED mit "Vulnerable" eine von Anfang bis Ende überzeugende Platte geschaffen. The Used kommen authentisch, lebensnah und sympathisch rüber und das spiegelt sich ganz deutlich in deren Songs wider.