Auch ohne krassen Lockdown können die schwedischen Winter lang werden. Nicklas Rudiofson von RUNEMAGICK hatte jedenfalls Zeit und Muße, ein Doom Death Album im Alleingang auf die Beine zu stellen.
Nicklas hat sich um das Songwriting und alle Instrumente gekümmert. Lediglich für die Vocals holte er sich die Unterstützung von David Nilsson, der ansonsten bei FERAL grunzt. Vielleicht hätte etwas mehr externer Input dem Album gutgetan. Die ersten Tracks bieten grundsoliden Doom Death, beim Opener wird das Tempo für diese Mucke stellenweise ganz schön angezogen. Nicklas bedient sich aller gängigen Stilmittel des Genres und bietet nichts, was ich nicht schon gekonnter gehört habe. Beispielhaft sind die dezent eingesetzten Female Vocals im Titeltrack. Das klingt bei anderen Bands besser. Das Album schafft es nicht, eine besondere Stimmung zu schaffen, in die man abtauchen kann. Davon lebt für mich eine Platte dieses Genres.
Der Rausschmeißer fällt dann leider noch gegen den Rest der Platte ab. Hier zeigt sich, dass es eine wirkliche Kunst ist, eher monotone Musik interessant und intensiv zu halten. Die Backing Vocals, die wohl hymnisch wirken sollen, nerven mich mit zunehmender Dauer.
Eigentlich passt der Sound perfekt zu Wetter und Jahreszeit. Für ein Abtauchen in düstere Schwere halte ich mich dann aber lieber an die finnischen Nachbarn, die haben da Besseres zu bieten.
Der Rausschmeißer fällt dann leider noch gegen den Rest der Platte ab. Hier zeigt sich, dass es eine wirkliche Kunst ist, eher monotone Musik interessant und intensiv zu halten. Die Backing Vocals, die wohl hymnisch wirken sollen, nerven mich mit zunehmender Dauer.
Eigentlich passt der Sound perfekt zu Wetter und Jahreszeit. Für ein Abtauchen in düstere Schwere halte ich mich dann aber lieber an die finnischen Nachbarn, die haben da Besseres zu bieten.