Gleich mit ihrem selbstbetitelten Debüt schlugen Vanderbuyst im Hardrocklager ein wie eine Bombe. Dem Überraschungscoup folgten schnell energiegeladene Liveshows (unter anderem als Support von Saxon) und nun tut man das einzig Richtige: man schiebt zügig ein neues Album hinterher.
Für mehr als 36 Minuten hat es leider nicht gelangt, aber die bieten - wie nicht anders zu erwarten - eine Menge Qualität. In den ersten sieben Songs findet man alles, was Hardrock spannend macht: Tempo, Energie, Melodien und das Ganze völlig ungekünstelt und kein Stück aufgesetzt wirkend. Eine echte Überraschung ist der Rausschmeißer geworden, bei dem es sich um eine astreine Düsterballade handelt. Zu bemängeln habe ich lediglich, dass das Songwriting auf dem Debüt noch einen Tacken stärker war. Gelungen sind auf jeden Fall Titel und Cover-Artwork. Qualitätsbewusste Hardrocker müssen demnach wieder zugreifen.