Voyager kommen aus Australien und legen mit "Element V" ihr Debut vor. In Deutschland hat Eigenartiger Weise klingt das Englisch von Sänger Daniel sehr "deutsch", was natürlich nichts bedeuten muß, da ja bekanntermaßen viele deutsche nach down under ausgewandert sind.
Und warum sollten diese Leute dort keine Musik machen. Musikalisch möchte ich Voyager in die Prog-Epic-Rock-Ecke einordnen. Es wird viel mit orchestralen-, aber auch space-sounds gearbeitet. Spieltechnisch sind alle Beteiligten sehr versiert und versuchen, wie so oft bei Debut-Alben, alles was sie haben und können aufs Album zu packen. Das ist hier trotz des mehrfachen Stilmixes auch weitestgehend gelungen. Epische Nummern wie "to the morning light" ( das mich stark an den Stil der Band Miasma erinnert ), oder "Cosmic Armagedoon Pt2", Metalsongs wie "Cosmic Armageddon Pt1 ( wo versucht wird Blackmetal-Einflüsse einzubauen ), experimentelles mit Pianoeinlagen "This bitter land", oder "The ancient labyrinth" ( Prog-epic-hollywood-metal á la Labyrinth ), bis hin zu Double-bass-Abgehnummern "Monument", sind allesamt vertreten. Und siehe da, mein Eindruck zu Daniels Ausdrucksweise hat mich nicht getäuscht: in "The eleventh meridian" ist tatsächlich ein akzentfrei gesprochener Part in deutscher Sprache. Fazit: ein gelungenes Debut Album, das beim ersten Durchlauf ins Ohr geht.