Unter einem Uhrmacher erwartet man einen eher ruhigen Zeitgenossen. Davon sind Watchmaker weit entfernt, beschreiben sie ihren Sound doch als High-Energy-Hate-Noise-Grind. 19 Songs werden in 30 Minuten runtergeprügelt, ohne Eindruck zu hinterlassen.
Ich mag eigentlich noisige Sachen, aber Watchmaker klingen blutleer und uninspiriert. Auch der Titel ist nur pseudoböse (der Erstling hieß übrigen Kill Fucking Everything). Mit zunehmender Spieldauer gehen mir die Uhrmacher ziemlich auf den (Uhr-)Zeiger. Vielleicht kriegen sie es ja beim nächsten Longplayer (Tilelvorschlag: Kill Fucking Everywhere) hin, ihren Songs Energie mitzugeben. Chaos allein ist zu wenig.