Die Geschichte dieser Band beginnt 2007 in Texas, USA als Trio, 2008, nach einem Umzug, erweiterte sich das Line-up und man nannte sich fortan Whiskey Myers und gründete das Label Whiggy Thump. Den ein oder anderen Konsumenten des reichhaltigen Angebots von Netflix, Paramount, Amazon Prime könnte die mehrfach Platin ausgezeichneten Whiskey Myers schon unter die Ohren gekommen sein durch die CBS-Serie SEAL Team, den Film mit Angelina Jolie Those Who Wish Me Dead, der Netflix-Serie What/If, den Paramount-Serien Landman sowie Yellowstone (dort auch sichtbar präsent). 2025 wartet nun auf mit Album Nr. 7.
Vor wenigen Wochen lag das Album Heartbreaks & Last Goodbyes von Robert Jon & The Wreck zum Review an den Ohren an. Stilistisch das gleiche Genre beackernd wie Whiskey Myers, muss ich schon nach wenigen Durchläufen konstatieren, dass Whiskey Myers mich mehr überzeugen. Der Entstehungsprozess erfolgte relativ zurück gezogen an einem Ort in den ost-texanischen Pinienwäldern, dazu gesellte sich noch eine Portion Tennessee, nämlich durch einen dreiwöchigen Aufenthalt in Nashville mit dem Produzenten Jay Joyce (Eric Church, Cage The Elephant, Halestorm, Lainey Wilson).
Gleich der Opener Time Bomb holt mich ab mit lässigem Groove und Vibe, der an die The Black Crowes erinnert. Wie gut, dass Cody Cannon stimmlich nicht mit Chris Robinson zu verwechseln ist. Man hört beim Gitarrenintro die Snare resonieren, so dass der Eindruck entsteht, dass das Album unmittelbar im Bandrahmen eingespielt worden ist. Overdubs kamen allenfalls bei den Percussions (Congas) gegen Ende des Tracks zur Anwendung, sofern nicht Sänger oder auch Tastenmann alternative Aufgaben erhielten. Tailspin als Folgesong übernimmt den mitreißenden Sog. I Got To Move wird durch die Finger angeschlagende Gitarre links im Panorama und die Slidegitarre auf der rechten Seite zu einer Countryrocknummer. Rowdy Days schaltet einige Gänge zurück, eine stimmungsvolle Ballade. Icarus überzeugt durch einen schön harmonischen Refrain und rezitativem Vortrag in den Versen. Midnight Woman kehrt dann ins Uptempogefilde zurück. Der Backgroundsängerinneneinsatz passt vorzüglich zur Stimmung des Liedes. Break These Chains galloppiert daher. Born To Do ist die nächste Ballade, diesmal mit Westerngitarren eingespielt (neben Bass, Schlagzeug und Tasten). Auch schön. Rock N Roll beginnt relativ ruhig, bäumt sich immer wieder auf, behält aber die Unbeirrbarkeit im langsam und unaufhaltsam fortschreitenden Beat. Rock'n'Roll ist das nicht. Ramblin' Jones ist wieder eine lässig daherschleichende Country-/Southern-Rock Nummer. Monsters überrascht als beinahe zartes Lied und lässt das Album somit sehr zurückhaltend ausklingen.
Resümee: Überzeugend natürlich klingende Produktion und Band, mitreißende Grooves, abwechselungsreiche Songs und Spannungsbögen in der Setlist. Bislang unbekannt für mich, werde ich Whiskey Myers werde nun auch privat weiter im Auge (oder auf den Ohren) behalten.
Gleich der Opener Time Bomb holt mich ab mit lässigem Groove und Vibe, der an die The Black Crowes erinnert. Wie gut, dass Cody Cannon stimmlich nicht mit Chris Robinson zu verwechseln ist. Man hört beim Gitarrenintro die Snare resonieren, so dass der Eindruck entsteht, dass das Album unmittelbar im Bandrahmen eingespielt worden ist. Overdubs kamen allenfalls bei den Percussions (Congas) gegen Ende des Tracks zur Anwendung, sofern nicht Sänger oder auch Tastenmann alternative Aufgaben erhielten. Tailspin als Folgesong übernimmt den mitreißenden Sog. I Got To Move wird durch die Finger angeschlagende Gitarre links im Panorama und die Slidegitarre auf der rechten Seite zu einer Countryrocknummer. Rowdy Days schaltet einige Gänge zurück, eine stimmungsvolle Ballade. Icarus überzeugt durch einen schön harmonischen Refrain und rezitativem Vortrag in den Versen. Midnight Woman kehrt dann ins Uptempogefilde zurück. Der Backgroundsängerinneneinsatz passt vorzüglich zur Stimmung des Liedes. Break These Chains galloppiert daher. Born To Do ist die nächste Ballade, diesmal mit Westerngitarren eingespielt (neben Bass, Schlagzeug und Tasten). Auch schön. Rock N Roll beginnt relativ ruhig, bäumt sich immer wieder auf, behält aber die Unbeirrbarkeit im langsam und unaufhaltsam fortschreitenden Beat. Rock'n'Roll ist das nicht. Ramblin' Jones ist wieder eine lässig daherschleichende Country-/Southern-Rock Nummer. Monsters überrascht als beinahe zartes Lied und lässt das Album somit sehr zurückhaltend ausklingen.
Resümee: Überzeugend natürlich klingende Produktion und Band, mitreißende Grooves, abwechselungsreiche Songs und Spannungsbögen in der Setlist. Bislang unbekannt für mich, werde ich Whiskey Myers werde nun auch privat weiter im Auge (oder auf den Ohren) behalten.