Der Band liegt eine Verbindung finnischer und italienischer Musiker zugrunde. Sänger Sami war mal bei Sonata Arctica und Basser Alessandro bei Rhapsody. Aber keine Angst herausgekommen ist ein absolute excellentes Highlight des Jahres.
Powervoller, melodischer Metal mit unaufdringlichen Progeinflüssen. Das heißt trotz der genialen Melodien hat die Musik noch alle Ecken und Kanten, was sie sehr spannend macht. Dies ist auch auf die hervorragende Keyboardarbeit zurückzuführen, die sich im Gegensatz zu vielen Bands dieses Genres nie in den Vordergrund rückt. Hier stimmt alles, krachender Sound, geile Riffs, Bombast zum richtigen Zeitpunkt. Insbesondere Tad Morose-Fans sollten der Scheibe mal ein Ohr leihen. Als Anspieltips empfehle ich euch vor allem den Opener "Time", "Marionette", "A Sigh of Despair" und das überaus geniale 12-minütige "Lighthouse Pt.2". Klasse Leistung! überzeugendes Debüt!! Möglicherweise die Geburt einer neuen Klasse-Band aus dem Land der 1000 Seen in Verbindung mit dem Land der 1000 Nudeln.