Auf „Altitude“ ist nun mit Marjan Welman eine neue Frontfrau zu hören, die ihren Job zwar ordentlich macht, in der Flut der Gothic Metal Damen aber auch nicht wirklich neue, herausragende Akzente setzen kann. Dies gelingt der Band auch ansonsten leider nicht.
Die elf Songs der Scheibe plätschern ganz gefällig aus den Boxen, können aber nicht wirklich mitreißen oder aufhorchen lassen. Die Niederländer wärmen zigmal gehörten Gothic Rock neue auf. Während mich dieses bei 80iger Jahre Hardrockern kaum stört, lässt mich die Scheibe von Autumn eher kalt. Vergleicht man die Scheibe mit Delains Erstwerk oder mit alten Lacuna Coil oder Within Temptation, so merkt man schnell, dass hier kein Meisterwerk sondern allenfalls ein solides Gothic Metal Album vorliegt: es fehlen die zwingenden Melodien, die unausweichlichen Arrangements und die niederschmetternden Riffs. Man versucht hier zu sehr auf Nummer Sicher zu spielen und so bleibt hier weiterhin der Regionalligabeigeschmack, den ich schon bei „Summer’s End“ monierte.
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