aus dem Land of the Free beisteuerte.
Das Quartett besteht aus zwei Brüderpaaren, die sich gerecht Rhythmussektion und Rest teilen. Und was hier von den Teenagern vom leder gezogen wird, ist sehr beachtlich: fiese Soli und Leads (z.B. "Land of Yours"), donnernde Drumms, sägende Riffs und aggressive, klare Vocals.
Doch zurück zum Anfang. Legt man die Scheibe unbedarft ein, donnern zunächst die ersten Töne eines Songs namens "Call Me Evil" durch die Boxen und der geneigte Metalfan wird nun hellhörig: das kommt uns doch bekannt vor. Na klar, einer der besten Songs von Tomm Gattis Ballistic Album. Doch schnell lässt sich klären, dass Tom hier kein neues Projekt am Start hat (allerdings fungiert er wohl - laut Sleaze-Metal.de - als Mentor der Jungs). Fraglich ist tatsächlich, ob man einen Coversong - so gut er auch sein mag - als Opener nehmen musste, wo doch genug eigene Kompositionen eine Poleposition verdient hätten. Zumal man mit "You Can't Change Me" dnn ach noch einen der schwächeren Songs als Zweitplatzierten aufs Treppchen gebracht hat. Hier wäre man doch mit Liedgut wie "The Storm" wesentlich besser beraten gewesen.
Schnell wird aber auch klar, dass der Coversong stilistisch hervorragend ins Konzept der Band passt, was also Freunde von Wardog oder Ballistic freuen dürfte, da mit Age Of Evil eindeutig eine neue Generation des US Power Metal der Marke Vicious Rumors oder Jag Panzer mit etwas modernerem Anstrich ihr Stelldichein gibt.
Mein absoluter Favorit der Scheibe ist "Land of Yours", das mit guter Instrumentalisierung und sehr gutem Refrain überzeugen kann. Die alten Herren der Metal Szene müssen jedenfalls auf der Hut sein, denn die jungen Wilden warten nur darauf, sie von ihren Thrönen zu stoßen - kann uns als Fans nur recht sein, erhöht es doch den Druck auf die Altmeister, auch mal gute Alben abzuliefern und nicht so halbgaren Schrott wie es in letzter Zeit häufig der Fall gewesen ist.
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