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Angels of Babylon - Kingdom of Evil

VÖ: 06. Februar 2010   •   Label:  Metal Heaven

Nichts!
"Kingdom of Evil" fängt mit einem traditionellen Metalstück der Marke Impellitteri & Co an, jedoch ist der knarzige Gitarrensound von Newcomer Ethan Brosh alles andere als druckvoll, zumal dieser auch noch von fiesen Keyboards erträngt wird. Im Verlauf der Scheibe wird dieses Problem zwar etwas behoben, doch so wirklich zünden tut hier keine Idee. Handwerklich gut gemachte Songs mit wenig Neuwert oder Überraschungsmoment. Die Güte des Songwritings bleibt hinter o.g. Größen zurück, so dass Angels of Babylon wenig engelsgleich erscheinen.
Würde man die Scheibe eigentlich nach dem Probehören im Plattenladen deiner Wahl etwas enttäuscht wieder in die Kiste legen, so bietet der Blick auf die Besetzung der Band vielleicht doch einen kaufanreiz für manchen Fan. Initiator des Ganzen ist ex-Manowar/Holyhell Drummer Rhino und immerhin konnte er ex-Megadeth Viersaiter Dave Ellefson für sich gewinnen. Vor dem Hintergrund dieser Besetzung wirkt die musikalische Qualität der Scheibe allerdings fast noch enttäuschender.
Was bleibt? Handwerklich gut gemachter Melodic Metal mit klassischen Einflüssen ohne Wiedererkennungswert oder musikalische Höhepunkte.

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