Zunächst sei mal aller Enthusiasmus gebremst, denn bei „House of Dreams Pt.1“ handelt es sich nur um eine 3-Track EP mit gerade mal knappen 11 Minuten Spielzeit. Als die Scheibe das erste Mal durch den Player nuddelte, wollte sich nicht so recht Begeisterung bei mir einstellen. Zwar haben Frankie Rich und seine Jungs wieder einen starken Sound im Nacken, aber der Hitcharakter des Debüts fehlte mir zunächst mal. Nach wie vor wird geglamt und gerockt und auch die Wurzeln à la THIN LIZZY oder GARY MOORE sind noch hörbar, doch die Selbstbeschreibung als MONSTER MAGNET – MÖTLEY CRÜE Mischung trifft den Sound der neuen Songs doch recht gut. Mittlerweile rotierten die Songs unzählige Mal in meinem Player und ich bin doch ganz gut mit den drei Stücken warm geworden. Insgesamt kam aber bei diesem Album deutlich weniger Haarspray zum Einsatz als auf dem Debüt, was positiv ausgedrückt vielleicht auch heißen könnte, dass die Band erwachsener geworden ist. Live dürften die drei neuen Stücke sicherlich gut funktionieren, aus der Konserve brauchen sie ein bisschen Zeit, um sich zu entfalten.
Zum „House of Dreams“ sollen im Herbst 2013 bzw. Frühjahr 2014 zwei weitere Teile erscheinen. Zwar ist der erste Teil mit Pappschuber ganz nett aufgemacht, doch so ganz erschließt sich mir diese Zerstücklung des Albums nicht.
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