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Blood Tsunami - For Faen!

VÖ: 22. März 2013   •   Label:  Indie Recordings

Schon die ersten Riffs von „The Butcher Of Rostov“ lassen erahnen, dass die Nordmänner auf ihrem dritten Opus jedes auch noch so süße Osterlämmchen zu Wurst verarbeiten werden. Ein roher Gitarrensound, der irgendwo zwischen VENOMs „Black Metal“ und DESTRUCTIONs „Eternal Devastation“ liegt. Vegem schreit wie ein Irrer (allerdings sucht man hohes, spitzes Geschrei vergebens) und Sørensen sägt mit seiner Thrash Metal Axt den halben norwegischen Wald ab, der anschließend sofort von der Planierwalze Janfalk/Eithun platt gemacht wird. Mit „Grave Desecrator“ huldigt man den Kollegen der gleichnamigen Band aus Brasilien und rührt ein paar Black Metal Überreste in die Blutwurst. Mit den kurzen, schnellen „B.T.K.“, „Dogfed“, „The Rape of Nanking“ und „Unholy Nights“ wird auch noch eine Prise Punk mit in den Pott geworfen und gerade „B.T.K.“ ist ein richtig geiler Kracher, der sogar etwas an die brachiale Gewalt früher METALLICA erinnert. Das „Kill ‘em all“ Fühling stellt sich übrigens auch bei verschiedenen Soli ein, z.B. wenn Sørensen bei „Krokodil“ das Griffbrett bearbeitet. „The Brazen Bull“ hingegen kann auch mit brachialen Riffs aufwarten, die so undurchdringbar wie der ehemalige antifaschistische Schutzwall daherkommen.

Zugegeben, „For Faen!“ wird nirgendwo für einen Originalitätspreis nominiert werden und mitunter kann das Blutwerk der Norweger wohl auch etwas eintönig wirken, aber zur richtigen Zeit ist der Blutsturz aus dem hohen Norden genau das richtige Mittel, um Aggressionen abzubauen. Unoriginell, roh und brachial: mit „For Faen!“ machen BLOOD TSUNAMI konsequent alles platt, was sich ihnen in den Weg stellt!

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