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Chaos - Violent Redemption

VÖ: 31. Januar 2014   •   Label:  Transcending Obscurity India

Nach einem Intro starten CHAOS mit einem Mid Tempo Song in ihr Debüt. Der Song hat Druck und ein gutes Riff. Das macht Lust auf mehr. Durch Tempowechsel und die Mischung von Old School Thrash mit moderneren Elementen sorgt die Band für Abwechslung. Das alleine aber reicht nicht. Leider klingen die Inder in der Folge oft zu beliebig. Bei der Masse an guten Thrash Bands muss da schon ein bisschen mehr kommen. Oft starten die Songs fulminant und verlieren sich dann. ´Heavens Gate´ ist hierfür ein gutes Beispiel. Der Song hat zu Beginn unglaublich Power, warum bremsen sich CHAOS selber aus? Man muss so einen knackigen Song doch nicht Richtung Epos steuern. Und auch ´Cyanide´ hat starke Momente, bietet insgesamt aber eher Durchschnitt. Mit ´Saint´ und seinen albernen „Whohowhos“ oder dem langweiligen ´Blacklash´ gibt es auch Ausreißer nach unten. Mir sind die Vocals von JK über weite Strecken nicht kraftvoll genug.

Unterm Strich bleibt ein Debüt, dass gute Momente hat. Wenn CHAOS es international weiter bringen wollen, müssen sie aber noch 'nen paar Schippen drauflegen. Einen Exotenbonus gibt’s übrigens nicht, das wäre ja rassistisch und unfair den vielen guten einheimischen Bands gegenüber.

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