Die Schwergewichte aus Florida firmieren zwar unter dem Logo „E.C.H.C.“ (East Coast Hardcore), doch die Einflüsse der Brüder aus dem hohen Norden sind nicht zu überhören: MADBALL, AGNOSTIC FRONT, MERAUDER, CRO MAGS, S.O.I.A., M.O.D.
Während „Valley of Kings“ und „Despise“ amtlich die Abrissbirne schingen und mit zentnerschweren Riffs, die jeden Pit zum Kochen bringen, protzen, wird es beim Titeltrack punkiger. „This is our Time“ ist eine Art Treueid auf Hardcore und den entsprechenden Lebensstil: knochenbrecherische Grooves und einprägsame Lyrics, die jeder Hardcore-Punk auch mit 8.5% noch problemlos wütend in die Luft brüllen kann. Mit „Hooligan“ und „Top of the world“ wird das Tempo wieder etwas angezogen und einer der beiden Frontriesen klingt wütend wie Billy Milano zu seinen besten Zeiten. Am abschließenden „Alcohol“ hat man nicht viel rumgedoktort, sondern man zockt es einfach im eigenen Stil runter.
Die 2010 gegründete Band präsentiert auf ihrem Debüt viel Licht und wenig Schatten. „We’ve had Enough“ ist eine Hommage an den echten Hardcore der Anfangstage und sowohl Sound als auch Auftreten der Band sind absolut authentisch, hier haben wir es nicht mit einer Metalcore Clownkapelle aus dem H&M Katalog zu tun. Absolutes Highlight der Scheibe bleibt „This is our Time“ und es wird Zeit, dass ich den Kollegen Lison anrufe und einfach mal wieder nur „We are family, man“ in den Hörer brülle!