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Desecresy - Chasmic Transcendence

VÖ: 20. Juni 2014   •   Label:  MDD/ XTREEM

DESECRESY sind würdige Vertreter dieses Genres, vor allem, weil sie sich der morbiden, groovigen und modrigen Unterart widmen, in der auch schon BOLT THROWER, IMMOLATION oder GRAVE ihr todesmetallisches Unwesen getrieben haben.

Dabei verzichten die Finnen, die nun mit "Chasmic Transcendence" drittes Album vorlegen, bewusst auf ein hohes, alle Sinne betäubendes Tempo sowie auf ein nach zwei Songs alle Nerven abtötendes Geschrote, den infernalen Wirkungsgrad erreichen sie vielmehr durch ein hohes Maß an Schrecken einflößender, düsterer Morbidität. So wie zähflüssige Lava trotz ihres mitunter zeitlupenartigen Fortkommens dennoch alles Vitale zum Ableben bringt, so lässt auch der Sound von DESECRESY keinen Stein auf dem anderen. Da wird musikalisch alles niedergewalzt, was im Weg steht.

Denn das Zusammenspiel von zumeist entschleunigten, teuflischen Unterweltriffs mit schwermütigen, niederdrückenden Gitarrenharmonien sorgen für die unvergleichliche Morbidität, die man in dieser Intensität lange nicht mehr gehört hat. Die unglaublich tiefen Growls verstärken diesen Effekt noch. Diejenigen von uns, die nicht in die Gnade der späten Geburt gekommen sind, erinnern sich sicherlich noch an "Karelian Isthmus" von ABHORRENCE. Die Lücke, die musikalisch seitdem entstanden ist, versuchen die Finnen zu schließen. Dazu passt auch, dass Gittarren aufs übelste heruntergestimmt sind und für diese einzigartige analog schrammelige Atmosphäre sorgen, während die Produktion doch sehr modern daherkommt. Man höre sich so großartige Songs wie 'The Ethereal Bane', 'Voracious Mass' oder 'Autumn Soul', um sich selbst davon zu überzeugen. Dass experimentelle Vielfalt vor diesem Hintergrund des Engels ist, sollte sich von selbst verstehen.

Kurz: Die finnischen Untergrund-Größen von DESECRESY haben Death-Metal-Opus erschaffen, das durch seine unglaublich morbide Attitude für Fans von BOLT THROWER, ASPHYX oder GRAVE ein absolutes Muss sein dürfte. Gleiches gilt aber auch für alle anderen Freunde des Todesmetals. Rotten, groovy and infernal!

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