Los geht´s nach einem netten Intro mit ´Dust Of History, das ich als stonerschwangeren Hardrock Song beschreiben würde; es geht recht durchschnittlich weiter und eigentlich ist ´Rawhide’ der einzige Song, der als Westernmetal durchgeht. Und - Zufälle gibt´s: es ist auch der beste Track. Der Rest ist eher Hardrock, bei dem es dann und wann einen Countryeinschlag gibt. Und auch die typische Songarten sind vertreten. Da ist die langweilige Ballade ´Dead Man Walking´, das solide rockende ´Barral of a Gun´, das etwas an die Pogues erinnernde ´March To Destiny´ und das bombastisch schwulstige ´Hellbilly Square´. Mir fehlt bei dieser Scheibe, die viel zu viele Synties und Effekte für eine Mucke hat, die Bodenständigkeit. So kommt auch keine Atmosphäre auf. Statt nach staubigen Straßen klingt diese Scheibe nach sauber gefegtem Beton des Westerndorfs im Heidepark Soltau. Neben dem genannten Track gefallen mir die Intros an dieser Scheibe am besten, was nicht wirklich nicht für die Band spricht.
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