Und dieses ist ein verdammt grandioses geworden!!! Wenn sich sogar John Wetton (King Crimson, U.K., Jack-Knive, Uriah Heep, Wishbone Ash, Asia) euphorisch über die noch junge Band äußert, hat das einiges zu bedeuten. Und ja…, es stimmt. Schade, dass D97 mir bislang unbekannt blieben. Für echte Progressive Rock Fans ist diese Scheibe ein echter Traum. Vertrackte Elemente, die an KING CRIMSON, EMMERSON LAKE & PALMER oder GENTLE GIANT erinnern treffen auf wunderbare Melodien und auch etwas härtere Parts. Gefrickel und komplexe Strukturen sind also genauso dabei wie gekonntes Songwriting. Der charismatische Gesang von Sängerin Leslie Hunt sorgt für Wohlgefühl-Effekte. Gutes Beispiel dafür ist das etwas zahmere „Handlebars“. Wer es sehr vertrackt mag sollte sich „Death By A Thousand Cuts“ anhören. Sphärische Klänge alias PINK FLOYD beliebt? „All’s Well That Ends Well“ trägt Euch auf Wolke 7. Oder Wolke 97?! Aus all den von mir genannten Bands entwickeln DISTRICT 97 ihr eigenes Ding. Unerwartete Wendungen, epische Strukturen, Überraschungsmomente am Stück. Beim finalen 11 Minuten Opus „Blinding Vision“ ist alles, was die Band ausmacht zu hören. Gänsehaut pur! „In Vaults“ ist kein einfaches Album, welches im Radio laufen kann. Und dafür wurde es auch nicht aufgenommen. Hier haben wir es mit echter Kunst zu tun. Für Freunde des Progressive Rock mit starken 70er Einflüssen ist es ein Meisterwerk, welches man sich öfter anhören will. Gemischt wurde „In Vaults“ übrigens von Rich Mouser, der durch TRANSATLANTIC und SPOCK’S BEARD bekannt ist.
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