Zum Hauptinhalt springen

Hammers of Misfortune - The Locust Years

VÖ: 25. September 2006   •   Label:  Cruz del Sur Music


Ein wenig frage ich mich nach dem Höhren der Platte: Wie kann man so düstere und melancholische Musik schreiben, wenn man aus dem sonnigen Californien stammt? Das man es kann beweisen uns die Hammers eindrucksvoll. Durch das gesamte Album zieht sich eine bedrückende Stimmung und selbst die die schnellere Songs wie "Chastity Rides" oder "Widow's Wall" tragen diese Melancholie in sich.
Besonders gut zu Gesicht steht der Band der abwechslungsreiche Gesang, mal von Bassistin Jamie Myers, mal von Gitarrist Mike Scalzi vorgetragen. Die Beiden schaffen es durch ihre Parts einen ungemeinen Spanungsbogen innehalb der Lieder aufzubauen, der zumindest mich gefesselt hat. Besonders bei "Trot out the Dead" sticht der altmodische Frauen-Solo-Gesang besonders positiv hervor und die Melodien in "Chastity Rides" sind auch nicht alltäglich.
Dazu der ausergewöhnliche Einsatz einer Hammond-Orgel bei einer Metal Band, der mein Herz höher schlagen lässt und meinetwegen noch deutlich mehr eingesetzt werden könnte, als das auf "The Locust Years" der Fall ist. Aber auch die Pianoeinlagen passen sich perfekt ins Klangbild der Scheibe ein und geben den Stücken einen ganz besonderen Charakter.
Ein besonderes Schmankerl gibt es noch mit dem Instrumental "Election Day", das die Gitarrenkünste John Cobbeits nochmals hervorhebt.
Mein Favorit auf der Scheibe ist ohne Frage das Titelstück, aber auch "Famine's Lamp" hat seinen besonderen Reiz. Gänsehautfeeling! (Johannes Kulick)

Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren  
Hinweis

Eine Ablehnung wird die Funktionen der Website beeinträchtigen. Möchten Sie wirklich ablehnen?