Sie sind einfach noch besser geworden. Über 11 Songs werden dem Hörer Thrash um die Ohren gedonnert, dass dieser kaum weiß, wie ihm geschieht. Die Dänen verstehen es grandios, ihren eigentlich grundtraditionellen Thrash durch modernere Momente aufzufrischen. Dabei gibt es aber keine lari-fari Stampfriffs, sondern eher dezente Soundspielereien, wie mehr Hall auf den Toms. Wer jetzt denkt, das Ganze geht in Richtung Machine Head und Konsorten, liegt gründlich daneben. Die wirken dagegen nämlich wie Schuljungen, denen beim Hören von ´The Sickness Within´ vor Schreck wohl die Pausenmilch auf den Schulhof kleckert. Es ist unglaublich, wie auf einem Album so viele geniale Riffs sein können, die gemeinsam mit dem sehr dynamischen Drumming die Songs prägen. Auch die mich sonst eher nervenden Gitarrensoli, die es hier zum Teil in zweistimmiger Ausführung gibt, passen sich exakt in die Songs ein. Die variable Stimme tut ihr übriges zum Gelingen. Nur die, zum Glück sehr seltenen, Ausflüge in die klassischen Heavy Metal Stimmlagen hätte sich Shouter Jacob sparen sollen. Hab ich bei ´The Killing´ noch gefragt, wer sich all diese Sachen kaufen soll, so ist die Antwort beim aktuellen Album klar: Alle, die harte, schnelle Musik mögen. Thrash till death!
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