Aber zurück zur jetzigen Veröffentlichung „966“. Dies ist nicht einfach nur eine Zahl, sondern stellt das Jahr dar, in welchem der erste polnische Fürst, Mieszko I., dem polnischen Volk seinen Glauben aufdrückte: römisch-katholisch! Hellveto setzt sich gerne mit der Geschichte Polens auseinander. Soviel erstmal zum Hintergrund dieses sehr melodischen Black Metal Albums. Wer Hellveto kennt, der dürfte schon jetzt wissen, was ihn auf „966“ erwartet. Die Stilbezeichnung des arbeitseifrigen Einzelgängers verändert sich auch hier nicht und somit trifft der Name "Epic Pagan Black Metal" den Nagel mal wieder auf den Kopf. Hier wird eine Mischung aus ruhigen, atmosphärisch-epischen Pagan-Passagen und fiesmelodischem, rasendem Black Metal, welcher einem das Blut in den Andern gefrieren lässt. Instrumental wird eine ganze Bandbreite aufgefahren, was dem Album Abwechslung und Vielfältigkeit einbringt. Die Produktion ist hervorragend, alles bekommt einen gewissen Hall auferlegt und jedes Instrument bekommt genügend Raum zum wirken. Doch über all dem schwebt der raue, fotzige und krächzende Gesang des Alleinherrschers! Es bleibt wenig hängen beim Hören und auch die packenden Refrains sucht man hier leider vergeblich. Wer an den Vorgängeralben Gefallen gefunden hat, dem wird auch „966“ wieder gut gefallen.
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