Mit „Rocklahoma“ bringen Voss & Co gleich zum Einstieg einen Song, der auf dem Vorgänger seines Gleichen sucht. Ein schmissiger Uptempo-Kracher über das Hardrockwunderland. Positiv hervorzuheben ist, dass die Jungs hier nicht nur über knochenharten Rock singen, sondern ihren Worten auch Taten folgen lassen: der perfekte Opener für die anstehende Tour mit Axel Rudi Pell.
Mit „40 Rock“ und „Metal Edge“ folgen kraftvolle Midtempo Hardrocker, die ordentlich Pferdestärken unter der Haube haben. Auch mit „Black Swan“ lässt man die Zylinder ordentlich aufheulen – die Jungs stehen ganz offensichtlich unter Dampf. Aber auch die Freunde des stampfenden Kraftfutterrocks bekommen hier ihre Proteine: „Back and Alive“ oder „Welcome To Rock Bottom“. Mit „Fallen From Grace“ geht es dann etwas beschaulicher zu – ein Song, der das Gesamtbild stimmig abrundet.
„Another Night of Passion“ bietet, was man von „Welcome America“ erwartet hätte: ein stimmiges Hardrock Album mit kernigen Gitarren und guten Melodien á la Bonfire, Fair Warning, Wild Frontier & Co. Mad Max sind zurück und haben den Weichspüler wieder gegen ein kraftvolles Vollwaschmittel ausgetauscht. Sehr gut.