Der etwas seltsam anmutende Bandname ist auf Keenans Mitwirkung in der amerikanischen Comedy Serie Mr Show zurückzu führen. Musikalisch sind die Songs wahrscheinlich auf einen Doppelzentner Graß zurückzuführen, die sich Keenan beim Schreiben wahrscheinlich reingezogen hat. So oder ähnlich könnte zumindest die Stimmung der spacigen, trancigen Songs zu erklären sein. Die Songs der Scheibe sind langsam, leicht industrial-mäßig und irgendwie liegen sie mir schwer im Magen. Wenn es nicht schon mal eine Band des Namens gegeben hätte, könnte man hier auch "Gravity Kills" als passenden Bandnamen anbieten. Ganz im Gegensatz zur fröhlichen Albumaufmachung, liefert "V is for Vagina" eine Portion Schwermut, mit der wir ohne Schwierigkeiten den Weltuntergang einläuten können. Dabei sind die Songs gar nicht mal schlecht und man kann ihnen Tanzbarkeit nicht absprechen. Mir ist diese Mucke nur eine Nummer zu traurig und abgespact. Wenn ich mir das zu häufig reinziehe, dann werde ich mich unweigerlich mehrere Stunden beim sinnentleerten Betrachten des Fernsehtestbilds erwischen.
Freund von Keenans Hauptband Tool werden aber sicherlich auch an Puscifer Gefallen finden.
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